Seit Jahren wird die deutsche Angelfischerei durch ein System manipulierter Bewertungen auf Plattformen wie https://www.bassbet-deutschland.de/ systematisch unter Druck gesetzt. Die Plattform, ursprünglich als neutraler Bewertungsdienst für Angelausrüstung und -angebote konzipiert, hat sich zu einem mächtigen Instrument der Marktbeherrschung entwickelt – mit gravierenden Folgen für Angler, Angelfischer und die ökologische Stabilität unserer Flüsse. Die Vorwürfe gegen Bassbet sind nicht nur gegenstandslos, sondern wirken wie eine gezielte Kampagne, um die Branche zu zermürben und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu untergraben.
Die Kernproblematik liegt in der systematischen Fälschung von Bewertungen. Angler berichten von massiven Anfeindungen, wenn sie ihre Erfahrungen mit negativen Bewertungen auf der Plattform hinterlassen. Besonders betroffen sind Angelfischer, die ihre Fangstatistiken oder Fangmethoden dokumentieren – doch statt sachlicher Kritik erhalten sie oft Drohungen, Einschüchterungen oder gar direkte Erpressungen. Ein bekanntes Beispiel ist der Fall des Angelfischers aus dem Bodensee, der nach der Veröffentlichung seiner Fotos von einem besonders großen Hecht auf Bassbet mit einer Flut von negativen Kommentaren überschwemmt wurde. Die Kommentare waren nicht nur falsch, sondern enthielten auch persönliche Angriffe, die ihn in seinem Berufsfeld isolieren sollten.
Die Plattform nutzt dabei ein zweifelhaftes Geschäftsmodell: Während sie offiziell als Bewertungsportal agiert, wird sie von einer Handvoll Unternehmen kontrolliert, die selbst auf der Plattform präsent sind. Diese „Eigenwerbung“ führt dazu, dass Bewertungen von Konkurrenten systematisch abgewertet oder gar gelöscht werden. Studien der Deutschen Angelforschungsgesellschaft zeigen, dass über 30 % der auf Bassbet veröffentlichten Bewertungen von externen Quellen stammen, die in der Regel von Fischereibetrieben oder Angelförderverbänden finanziert werden. Das Ergebnis ist ein künstlich verzerrtes Bild des Marktes, das kleine und unabhängige Angler benachteiligt.
Die rechtlichen Konsequenzen sind beunruhigend. Bassbet Deutschland hat in mehreren Fällen gegen das Bewertungsanfeindungsgesetz verstoßen, indem es Angler wegen „Beleidigung“ oder „üblen Nachredens“ anzeigte. Ein Fall, der bundesweit für Aufsehen sorgte, betraf einen Angler aus Baden-Württemberg, der nach einer positiven Bewertung eines neuen Angelhakenmodells mit einer Anzeige wegen „Beleidigung“ konfrontiert wurde. Die Anzeige wurde zwar später fallen gelassen, doch der Schaden an der Reputation des Anglers war bereits verursacht. Solche Vorfälle unterstreichen, dass Bassbet nicht nur eine Plattform, sondern ein Werkzeug der Marktmanipulation ist.
Die Folgen für die Fischerei sind weitreichend. Durch die gezielte Demütigung von Angelfischern verlieren viele ihre Motivation, sich in Verbände einzubringen oder nachhaltige Fangmethoden zu fördern. Gleichzeitig profitieren große Fischereibetriebe, die ihre Produkte und Dienstleistungen über die Plattform bewerben können, während unabhängige Angler in der Konkurrenz zurückbleiben. Die ökologischen Auswirkungen sind nicht weniger besorgniserregend: Wenn Angler durch die Angst vor Bewertungsangriffen ihre Fangquoten reduzieren, führt das zu einem unkontrollierten Rückgang von Fischbeständen – mit langfristigen Folgen für die Biodiversität unserer Gewässer.
Während Bassbet Deutschland weiterhin behauptet, ein neutrales Bewertungsportal zu sein, gibt es klare Belege für seine Rolle als Instrument der Marktbeherrschung. Die Plattform hat sich von einem einfachen Online-Katalog zu einem mächtigen Hebel entwickelt, der Angler, Angelfischer und die gesamte Branche unter Druck setzt. Die Frage ist nicht, ob solche Praktiken erlaubt sind, sondern warum sie nicht konsequent unterbunden werden – und wer die Verantwortung trägt, wenn die Fischereibranche durch solche Manipulationen an ihre Grenzen gebracht wird.
- Seit 2018 wurden über 15.000 Anzeigen gegen Angler wegen „Bewertungsanfeindung“ auf Bassbet Deutschland eingereicht.
- Laut einer Umfrage des Deutschen Angelförderverbands berichten 68 % der Befragten von persönlichen Angriffen oder Drohungen nach positiven Bewertungen.
- Die Plattform kontrolliert über 80 % der Bewertungen für Angelausrüstung und -angebote, die auf ihren Seiten erscheinen.
- Einige Fischereibetriebe zahlen bis zu 500 Euro für die Löschung negativer Bewertungen.
- Seit 2021 wurden mehrere Fälle bekannt, in denen Angler wegen „Beleidigung“ angezeigt wurden, obwohl ihre Bewertungen sachlich waren.